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Kalkutta - Megacity mit Kultur

 

Kalkutta, im englischen Calcutta, offiziell Kolkata genannt, ist mit 15 Millionen Einwohnern eine der größten und bevölkerungsreichsten Städte der Welt, und nach Delhi und Bombay die drittgrößte Indiens.
Die Metropole im Osten von Indien befindet sich am Fluss Hooghly im westlichen Gangesdelta. Der Großteil der Bevölkerung der Hafenstadt im indischen Bundesstaat West Bengal sind Hindus.
Diese Religion ist bei den meisten Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens und wird an nahezu allen Orten der Stadt ausgelebt.
Der Name der Stadt Kalkutta ist zudem ganz eng mit der Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa verbunden, die in der riesigen Metropole ein Hospiz gründete und sich hier bis zu ihrem Tod im Jahr 1997 um die Sterbenden, Waisen und Kranken der Stadt kümmerte.

Victoria Memorial Kalkutta

Der ganze Stolz von Kalkutta ist das auffällige Victoria Memorial, welches am südlichen Ende des Maidan liegt. Erbaut aus weißem Marmor mit seinen formal gestalteten Gärten und Wasserläufen ist das Bauwerk sicher ein Highlight der Stadt.

Die Geschichte von Kalkutta

Das moderne Kalkutta wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet und erlebte in der Folgezeit einen schnellen Aufstieg zu einer wichtigsten Metropolen und Hafenstädte. Bis 1911 war Kalkutta die Hauptstadt der britischen Kolonialmacht in Indien. Nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 verlor Kalkutta allerdings immer mehr an Bedeutung.
Durch die Teilung des Subkontinents rutschte die Metropole an den östlichen Rand des Landes. Nach 1947 strömten Tausende von Flüchtlingen aus dem heutigen Bangladesch in die Stadt .
Aufgrund der ständig steigenden Bevölkerung und des fehlenden Wohnraums entstanden zahlreiche Slums und illegale Siedlungen am Rand der Stadt, in denen sich auch viele tausend Migranten aus den angrenzenden Regionen niedergelassen hatten. Heute gilt Kalkutta trotz seiner großen Wirtschaftskraft als eine der ärmsten Städte der Welt. Nur etwa fünf Prozent der gesamten Bevölkerung sind reich oder gehören dem gehobenen Mittelstand an. 20 Prozent können regelmäßig die Miete bezahlen und müssen nicht hungern. Von Naturkatastrophen wurde die Stadt bisher verschont.